PENTIMENTI
Beat Bracher findet seine Bildmotive überall: in Zeitungen, im Fernsehen und in Büchern ebenso wie in seiner unmittelbaren Umgebung – in der Natur, im eigenen Garten oder auf den Strassen der Stadt Bern, wo er heute lebt und arbeitet.
Ist das Motiv gefunden, beginnt der eigentliche Schaffensprozess. Bracher sucht nach der idealen Linie, der stimmigen Farbe und einer Form, die dem Bild seine endgültige Ausdruckskraft verleiht. So erklärt sich auch der Titel seiner Ausstellung «Pentimenti». Die sogenannten Reuestriche sind sichtbare Spuren von Veränderungen, Korrekturen und Übermalungen, die während des Malprozesses entstehen. Sie dokumentieren den kreativen Dialog des Künstlers mit seinem Werk und machen den Entstehungsprozess selbst erfahrbar.
Zur Vernissage gibt Heinz Stahlhut, Direktor des Hans-Erni-Museums Luzern, eine kurze Einführung in das Werk von Beat Bracher.